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    <title>Aufschlussreich</title>
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    <title>Aufschlussreich</title>
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    <title>Zwillingsblog</title>
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    <description>Weil mir das eintönige Layout hier ein wenig auf die Nerven schlägt, bin ich wieder mal auf Wanderschaft. Wie sich herausgestellt hat, kann ich alles problemlos rüber nach Wordpress beamen in ein einfacheres System mit besseren Layoutmöglichkeiten. &lt;b&gt;Also: Die nächsten Beiträge wird es auf &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://lysann.wordpress.com&quot;&gt;lysann.wordpress.com&lt;/a&gt; &lt;b&gt;geben. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;--&gt;Daher:&lt;/b&gt; Blogroll und FeedReader ändern, Adresse an die Pinnwand stecken. Ich freue mich über jeden, der mir folgt. :)</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4883439/">
    <title>Reportage</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4883439/</link>
    <description>&lt;b&gt;Das Schleichen ums Buchregal&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Warum eine Buchhandlung der beste Ort ist, um zu beobachten, wie die Gesellschaft wirklich mit Sex umgeht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In tiefer Konzentration blättert sie zur nächsten Seite und liest weiter. Plötzlich spürt sie eine Bewegung. Hastig klappt sie das Buch zu, schiebt es unauffällig unter den großen Stapel Kochbücher und schaut auf. Eine Buchhändlerin läuft an ihr vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex gilt in unserer Gesellschaft als ein offenes Thema. Es ist völlig normal Sex zu haben, und völlig normal, dass das jeder von uns weiß. Sogar der Buchhändler. Zwischen den Buchregalen entdeckt man jedoch Spuren, die ein anderes Bild von uns zeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versteckte Buch vom Anfang ist eines von vielen Sexratgebern. Mit Titeln wie Orgasmus XXL, Millionen Frauen warten auf dich oder Die perfekte Liebhaberin findet man sie entweder in der Abteilung Partnerschaft oder Wellness, wo sie mitunter die Hälfte des Buchbestandes ausmachen. Erotik schreibt keiner auf die großen Leitschilder. Auch auf Augenhöhe findet man solche Bücher nicht. Die Buchtitel wecken die Neugier, doch das riesige Format und das eindeutige Layout scheinen die Blicke der gesamten Buchhandlung auf sich zu ziehen. Vor allem, da in den modernen Buchhandlungen das Konzept des totalen Durchblicks praktiziert wird. Vorbei sind die Zeiten, als man eben mal unauffällig stöbern konnte. In den neuen Buchhandlungen soll man die Weite des freien Geistes spüren. Die verglaste Verkaufsfront erlaubt einen Blick bis in die letzte Ecke. Doch dafür bietet die freundlich moderne Buchhandlung runde Sitzgruppen, die von allen Seiten gut einsehbar sind. Meistens sitzt eine Beraterin sogar in der Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Eichhörnchenprinzip&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder also, dass Erotikbücher von weniger freizügigen Lesern immer wieder in andere Abteilungen verschleppt und dort untergeschoben werden. Eine Art Eichhörchnchenprinzip, dass eine Buchhändlerin besonders verzweifeln lässt. Die Kunden stecken die Bücher einfach an anderer Stelle ganz hinten rein. Im Gegensatz zu den meisten Büchern, die ganz offen an die falsche Stelle gelegt werden. Deswegen überprüft Sie täglich ihre Abteilung, um die verirrten Bücher wieder einzusammeln. Man kann nur mutmaßen, wie es zu solch einer Situation kommt: Gelangweilte Ehemänner auf dem Weg zur Sportabteilung? Sprachstudenten, die die ruhige Wörterbuchabteilung dem ungeschützten Erotikregal vorziehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz offen dagegen scheint die jüngere Generation mit Sex umzugehen. Vor der Abteilung gibt es öfters Ansammlungen von Jugendlichen, die sich gut hörbar einander aus den Büchern vorlesen und dann mit den eigenen Erfahrungen vergleichen erzählt eine Buchhändlerin. Gut zu sehen ist dabei, wie sie den Mund abschätzig verzieht. Ob es mehr das Thema oder die Lautstärke ist, das sie stört? Allgemein ist die Erotikabteilung gut frequentiert bestätigt eine andere Buchhändlerin. Sie habe den Eindruck, dass besonders Jugendliche, die gerade ihre ersten Erfahrungen mit der Sexualität machten, dort anzutreffen wären. Den Anteil schätzt sie auf 70 Prozent. Gerade den Jüngeren werden die meisten Sexualratgeber verkauft. Sicher ist Interesse da, aber auch die Tatsache, dass man in allen Internetbuchhandlungen erst bestellen darf, wenn man volljährig ist, spielt eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Nur nicht in die Augen schauen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In einer Darmstädter Buchhandlung steht eine Bücherinsel mit Erotikratgebern mitten im Gang. Jedem Taschenbuch stehen die Seiten ab. Ein Buch über Sex wird im Durchschnitt wesentlich öfter durchgeblättert als jedes andere Buch. Eine ganz andere Sache dagegen ist, sich sozusagen noch einmal öffentlich zu seinem Interesse an Supersex zu bekennen. Die Rede ist vom Kaufen. Eine Buchhändlerin aus Ludwigsburg erzählt: Gerade ältere Männer sieht man oft auf der Couch sitzen und das halbe Buch durchlesen. In anderen Buchhandlungen wird diese Aussage bestätigt. Ältere Männer zeigen sich zwar sehr interessiert am Sortiment, tauchen jedoch selten mit dem Buch vor der Kasse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kauf kann man einige verbreitete Verhaltensstrategien beobachten: Das verwickelnde Gespräch, das umgedrehte Buch, um das auffällige Cover zu verbergen und den Klassiker, den jeder vom Kondomkauf kennt: Die Unter Todesstrafe der Verkäuferin nicht in die Augen schauen-Taktik. Zwei Buchhändlerinnen erinnern sich noch sehr deutlich an ein 14jähriges Mädchen: Sie lief schnell auf die Kasse zu, schmiss das Buch auf den Tisch und drehte sich sofort weg. Beleibe nicht alle verwenden so viele Gedanken auf den simplen Akt des Buchkaufs. Aber vor allen den Mädchen ist es peinlich. Dabei schreibt Schriftstellerehepaar Bodansky in ihrem Buch Orgasmus XXL: Wir können uns kein vergnüglicheres Thema vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob nun eine Buchhandlung der beste Ort ist, um zu beobachten, wie die Gesellschaft wirklich mit Sex umgeht, sei dahingestellt.&lt;br /&gt;
Sollte es aber so sein, so bin ich froh, dass man immer wieder auch jugendliche Pärchen sieht, die aneinandergeschmiegt auf der Couch sitzen und sich gegenseitig Tipps aus den Erotikbüchern vorlesen.</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T16:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4881718/">
    <title>Ausschnitt</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4881718/</link>
    <description>Leicht strichen ihre Fingerkuppen über die Härchen der Blätter. &quot;Das Leben ist uns so nah&quot; sagte sie leise mehr zu sich selbst. Ein kurzer Blick zu ihrem Gast. Ob er wohl verstand? Still seufzend ließ sie die Hand hinabsinken und schloß das Thema innerlich ab. &quot;Und sonst?&quot; fragte sie betont freundlicher und wandte sich ihm dabei wieder ganz zu, &quot;Was gibt es Neues?&quot;. &lt;br /&gt;
Er sah sehr wohl, dass sie sich wieder geschlossen hatte. Der wichtigste Moment in seinem Plan - und er hatte ihn verpasst.</description>
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    <dc:date>2008-04-22T23:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4868421/">
    <title>Was soll denn das bitte sein?</title>
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    <description>&quot;Petra Durst Benning besitzt ganz eindeutig ein Händchen für geistige Fluchtorte...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fluch-Torte? Wie die wohl aussieht? Hm, nochmal lesen, nein, da steht Fluch-Torte. Vielleicht ein traditionelles Nachbarschaftsgeschenk?...</description>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4847398/">
    <title>explosive Gedanken</title>
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    <description>Platzhirsche sind kein schöner Anblick.</description>
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    <dc:date>2008-04-08T12:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4807802/">
    <title>Überholen international</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://lh3.google.de/LysannK/R-bK0tw2VyI/AAAAAAAAARI/Kg669j9tqQE/s288/Kritiker.jpg&quot; 
class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt; &lt;b&gt;Mit der Scheibenwelt hat es angefangen.&lt;/b&gt; Und obligatorisch muss man dann auch Douglas Adams lesen, den großen Bruder von Terry Pratchett - so hörte ich jedenfalls. Neben den bekannteren Büchern von ihm wie &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Per-Anhalter-durch-die-Galaxis/dp/3453146972/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307167&amp;sr=1-1&quot;&gt;&quot;Per Anhalter durch die Galaxis&quot;&lt;/a&gt; wurde mir das Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Letzten-ihrer-aussterbenden-Tieren-unserer/dp/3453061152/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307129&amp;sr=1-1&quot;&gt;&quot;Die Letzten ihrer Art&quot; &lt;/a&gt;empfohlen - und so landete es diese Weihnachten auf dem Gabentisch und gestern in meinen Händen. Es beschreibt seine Reise zu den aussterbenden Tieren der Erde, stellenweise sehr unterhaltsam. Nun führte diese Reise auch nach China und was er über den dortigen Verkehr schreibt, ist wirklich lesenwert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ausländer dürfen in China nicht Auto fahren, und die Gründe liegen auf der Hand. Die Chinesen fahren oder radeln nach Gesetzen, die für einen nichteingeweihten Betrachter einfach undurchschaubar sind, wobei ich nicht nur an die Gesetze der Straßenverkehrsordnung denke, sondern auch an die Gesetze der Physik. Gegen Ende unseres Aufenthaltes in China hatte ich mich damit abgefunden, dass der eigene Chauffeur, wenn er hinter einem anderen Wagen oder Laster auf einer zweispurigen Straße fährt und ihm zwei andere Fahrzeuge entgegenkommen, von denen eins gerade das andere überholt, unverzüglich ebenfalls ausschert und zum Überholen ansetzt. Wundersamer Weise geht es letztlich immer gut.&lt;br /&gt;
Nicht gewöhnen konnte ich mich allerdings an folgende Situation: Das Fahrzeug vor einem überholt das Fahrzeug davor, und der eigene Chauffeur schert aus und &lt;i&gt;überholt das überholende Fahrzeug&lt;/i&gt; genau in dem Moment, da einem drei andere Fahrzeuge entgegenkommen, die das gleiche Manöver veranstalten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist diese Stelle erst auf Seite 215 und damit recht weit hinten für den ersten Lacher. Meine Mutter hingegen fand das Buch klasse. Die Reise ist auf jeden Fall interessant geschildert, der Stil von Herrn Adams für mich jedoch zu faserig, irgendwie stimmt der Rhythmus für mich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, ich muss wirklich noch an meiner Kritikfähigkeit üben. Ich finde es schwer, auf den Punkt zu sagen, was genau da nicht passt.&lt;br /&gt;
Neuer Versuch: Obiger Szene folgt ein Abschlußsatz, der die Pointe ausklingen lassen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man darf wohl davon ausgehen, dass Sir Isaac Newton schon vor langer Zeit als bourgeoiser, kapitalistischer Speichellecker enttarnt worden ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ging das voll daneben. Anstelle es dabei zu belassen oder auf die Verkehrssituation einzugehen, wählt er diesen Satz, der das Thema im letzten Moment vom Lacher wegreißt. Nochzumal auf eine für mich unverständliche Art. Und so geht es an mehrern Stellen im Buch. Adams schildert präzise und schafft verblüffende Vergleiche, die zum Schmunzeln anregen. Doch die Sätze sind zu lang, die Szenen zu ausführlich und so dämmert man zwischen den grandiosen Stellen vor sich hin. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Zu Ostern gab es das relativ neue Buch von &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Ein-voller-Sterne-Terry-Pratchett/dp/3442465427/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206307031&amp;sr=8-1&quot;&gt;Terry Pratchett &quot;Ein Hut voller Sterne&quot;&lt;/a&gt;. Ich bin mal gespannt, ob das ein wenig packender wird als die anderen aus der Tiffany-Reihe. Doch mehr davon in der nächsten Kritik - ich muss ja für meinen Beitrag in der zweiten Ausgabe vom &lt;a href=&quot;http://darmspiegel.de/_/&quot;&gt;Darmspiegel&lt;/a&gt; üben ;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße an alle Lesenden! &lt;br /&gt;
Für was sind Feiertage sonst da?</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-23T21:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4800388/">
    <title>Internet, schnell!</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4800388/</link>
    <description>Ich kann euch sagen, ein Leben ohne Internet ist kein schönes. Um jede Minute Online-Euphorie muss gebettelt werden, wie ein Junkie streift man von Zimmer zu Zimmer auf der Suche nach dem schnellen Glück. Dabei will ich nur meine Mails checken. Denn mein Handy hat auch keinen Empfang und Telepathie hat den Nachteil, dass entweder der Inhalt oder der Zeitpunkt bei der Übertragung grob verzerrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens bin ich wieder topfit. Neben meiner unglaublich disziplinierten Schwimmaktivität schaue ich intensiv Eiskunstlauf. Spüre schon jetzt den Muskelkater. Aber was tut man nicht alles für die Bikinisaison. Überhaupt: Diese beschissene Bikinisaison. Jedes Jahr das Gleiche! Man kommt benommen aus dem Winter, in der einen Hand eine schöne heiße Tasse mit Honig in der anderen einen Schokokeks und blinzelt in die auferstandende Sonne. Sonne? Da war doch was? Ach ja, bald wird es endlich wärmer! Aber Moment - wenn es wärmer wird, zieht man weniger an. Und der kurze Blick nach unten genügt, um traurig die Hände sinken zu lassen, wissend, dass die sorgenlose Zeit vorbei ist. Jeden Frühling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte meinen, durch den Internetentzug hätte ich vieeel Zeit zum Lesen gehabt. Nun die hatte ich. Allerdings ist nicht viel Erzählenswertes dabei herausgekommen. Ich beschäftigte mich immer noch mit Carl Gustav Jung. Mittlerweile lese ich an drei Büchern über ihn (Autobiographie, Gespräche, Theorie pur). Aber es ist so komplex, dass kleinere Anekdoten am Rande nicht drin sind. Dann lese ich jeden Abend bis der Schlaf mich erlöst ein Buch über die Kelten. Es ist anregend, aber nicht erwähnenswert. Ich habe &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/sieben-unterirdischen-K%C3%B6nige-Alexander-Wolkow/dp/3928885014/ref=pd_bbs_5/302-1148935-7603253?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206009010&amp;sr=8-5&quot;&gt;&quot;Die sieben unterirdischen Könige&quot; von Alexander Wolkow&lt;/a&gt; gelesen. Besonders die Illustrationen machen den Charme dieser Kinderbücher aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt mich zu einer Diskussion, die ich vor längerem mit meinem Mitbewohner hatte: &lt;br /&gt;
Sind Illustrationen hinderlich für die Fantasie oder unterstreichen sie die Stimmung im Buch? &lt;br /&gt;
Ich bin immer von letzterem ausgegangen. Er meinte allerdings, dass der Leser gerade deswegen liest, um sich selbst ein Bild erschaffen zu können. Mir sind kleine Illustrationen sehr willkommen. Ich habe aber auch Bücher erlebt, in denen die Bilder den Lesefluß stark gestört haben, da sie mitten hinein gesetzt worden waren oder weil man im Bild eine Szene sah, die im Text noch nicht vorbereitet worden war. Dann springt man immer hin und her auf der Suche nach der richtigen Textstelle für das Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit von mir. Wehmütig verlasse ich meinen Blog. Hoffentlich ist nächste Woche mein Laptop wieder da. Dann geht es auch diesem gräulichen Layout an den Kragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euch allen wünsche ich schöne Osterfeiertage!</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T10:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4745513/">
    <title>Schlaflos = sprachlos?</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4745513/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://lh3.google.de/LysannK/R8dXOJ8rN2I/AAAAAAAAAQo/oVsZrd6BNRQ/s288/nosferatu_felo_sm.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt;Mitten in der Nacht.&lt;br /&gt;
und ich kann nicht schlafen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Links zu sehen:&lt;/i&gt; Kombination Schlaflos + Krank + Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Germanys Next Topfmodel schaut, will man das Einkaufen um eine Woche verschieben und 20 spontane Sit-ups hinlegen. Gottseidank hält mich mein Kreislauf jetzt davon ab, der Blick auf sich selbst ist trotzdem kritischer. Sowas sollte es auch für die Jungs geben, damit nicht nur wir Mädels desillusoniert und wieder in die Grenzen der Normalsterblichschönen verwiesen werden. Ich bin mir sogar fast ein bischen sicher, dass alle Zuschauerinnen das nächste Mal länger vor dem Spiegel stehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kann immer noch nicht schlafen. &lt;/b&gt;Vielleicht kennt einer von euch den Tipp, dass der Duft von Vanille die Lust auf Süßes senkt und allgemein den Appetit dämpft. Ich denke jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das mal zu klären: NEIN. Wenn ich an meiner Vanillekerze schnupper, denke ich an all die schönen Sachen, die mit Vanilleduft bereichert werden. Daher denke ich die ganze Zeit unterschwellig das Wort &quot;Sahnecreme&quot;. Nicht gut für potentielle Top-Models.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab mir überlegt, da auch mal mitzumachen. Allerdings erst mit 35, damit auch die anderen noch eine Chance haben. Außerdem wäre es sonst nichts Besonderes dort zu gewinnen. Bis 35 könnte ich es sogar schaffen ohne Diät so mager auszusehen. Ich denke in dem Alter habe ich dann sowieso kaum noch Nerven und Zeit um zu essen. Diät kommt sowieso nicht in Frage. Nur Abnehmen aus Faulheit (Aufzustehen, zu kochen, den Dosenöffner zu suchen, einkaufen zu gehen) ist moralisch richtig :). Mit Sport halte ich es auch mehr sozial. Eine Lysann wird man nie alleine joggen sehen. Ich bin kein Hamster und renne nicht gerne ziellos durch die Gegend.&lt;br /&gt;
Die Größe hätte ich ja, laufen kann ich mitterweile auch auf hohen Absätzen, allerdings baue ich noch zu wenige grammatikalische Fehler in meine frenetischen Gemütsbekundungen ein, trage kein platinblond und meine Beine sind sicher nicht 115 cm lang. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Immer noch spät. &lt;/b&gt;Könnte doch endlich in ganz schön früh übergehen. Dann wäre ich nach langer Pause wieder Frühaufsteher. Student sein fühlt sich manchmal an wie saisonell bedingte Arbeitslosigkeit. Momentan habe ich jedoch damit zu tun, meinen Kopf zusammenzuhalten. Das Schmerzmittel macht mich zum freundlichen Nicker. Doch nur weil mir einfach nicht mehr schnell genug eine sarkatische Erwiderung einfällt. Und manchmal stehe ich 10 Minuten da, bis ich endich wieder weiß, was ich wollte. Irgendwie funktionieren also die Handlungsüberleitungen nicht mehr. Jaja ich werde alt. Meine 20 sieht man mir leider auch schon an und mein Haar sei dünner geworden. Alles nicht so leicht, kann ich euch sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann frau gegen solche nagenden Gedanken um 2 Uhr morgens machen? Alle Bikinis aprobieren und mit dem Handy Fotos davon machen, um endlich &quot;objektiv&quot; sagen zu können, welcher der Beste ist? Habe ich schon gemacht. Bin aber immer noch nicht sicher. Einkaufen gehen fällt aus, also suchen, was sich alles noch zu Frustfutter umfunktionieren lässt. Rosinen mit Mandeln beispielsweise. Honig. Gauda. Alles geht, wenn man nur will. Doch das führt zu noch mehr Depression am nächsten Donnerstag. Lesen? Zu spät. Film schauen?  Romantischen Film schauen? Nein, ich schlaf sonst gleich ein und hab wieder nur den halben Film im Kopf ohne ihn dann noch mal ganz anzuschauen. Am besten ich leg mich hin und warte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Merke:&lt;/b&gt; Fiebriger Mittagsschlaf rächt sich immer!</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lysann.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-29T00:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4738927/">
    <title>Wunsch erfüllt</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4738927/</link>
    <description>&lt;b&gt;Bittet so wird euch gegeben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wahr. Ich habe eine prächtige Mittelohrentzündung und darf jetzt offiziell rumliegen. Und was macht man am Besten, wenn das Schmerzmittel mehr den Verstand dämpft als die Schmerzen? Richtig, dann ist es Zeit, sich weiterzubilden im vielfältigen Bereich der Filme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Transporter 2 (nett)&lt;br /&gt;
Nach der Hochzeit (hervorragend)&lt;br /&gt;
Little miss sunshine (auch nett)&lt;br /&gt;
Disneyfilme (angenehm einlullend)&lt;br /&gt;
Der Pfad Gottes (oder so ähnlich, neutral) &lt;br /&gt;
Elementarteilchen (ergreifend)&lt;br /&gt;
Spongebob der Film (vernachlässigbar)&lt;br /&gt;
James Bond: die Welt ist nicht genug (nett)&lt;br /&gt;
Vermächtnis des geheimen Buches (erträglich)&lt;br /&gt;
Crank (sehr gut)&lt;br /&gt;
High fidelity (unberührend)&lt;br /&gt;
Switch reloaded (sehenswert)&lt;br /&gt;
Kalkofes Mattscheibe (ebenfalls sehenswert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfie, Abbitte, Das Leben der anderen, die Töchter des chinesischen Gärtners, Closer, Prestige, FightClub, Sweeney Todd und the Fountain stehen noch aus. Für weitere Empfehlungen bin ich dankbar. Achja - nicht zu vergessen dass heute die neue Staffel von Germanys Next Topmodel beginnt. Und wer will sich den Spaß schon nehmen lassen? Meiner Meinung nach eine unterhaltsame Kombination von Ästhetik und Comedy. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt Angst hat, dass ich in die seichte Welt der Cuts und Cutes abdrifte, den kann ich beruhigen. Bin nun bis auf Seite 200 in Jungs Autobiographie vorgedrungen und kein Film hat es bisher geschafft, es mit der Brillianz seiner Gedanken aufzunehmen. Filme sind zwar nett, aber meinen Hunger nach Sinn und Verständnis können sie meist gar nicht oder nur bruchstückhaft befriedigen. Schade eigentlich. Aber ich glaube auch, dass beim Lesen mehr Platz für eigene Gedanken bleibt und daher das Gelesene besser ins eigene Gesamtkonzept integriert werden kann. Auch bei Audioratgebern habe ich das Problem, die vorgestellte These nicht komplett wiedergeben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auf, schnell frischen Salat anrichten, damit ich nachher schön gewissenfrei die Topmodels beim Rumstaksen kritisieren kann. :D</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-27T17:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4735947/">
    <title>Funkstille</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4735947/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://lh3.google.de/LysannK/R8PZEJ8rN1I/AAAAAAAAAQg/1tG1f2IAtKQ/s144/rainer-blockade.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt;Aaah! Ich sollte dringend etwas schreiben!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Links zu sehen:&lt;/i&gt; Ein blockierter Blogger fleht um Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, ihr wartet sicher schon gespannt, aktualisiert zweimal täglich diese Seite und betet um einen neuen Eintrag. Und ehrlich: Ich habe schon fünf verschiedene Anfänge gehabt, doch es gibt einfach nichts zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suche verzweifelt nach einem Thema, etwas Interessantem, mittlerweile darf es sogar teilweise lapidar sein, aber nichts! Wo in aller Welt sind nur die aufregenden Dinge in meinem Leben geblieben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise kann ich nicht einen Tag überstehen, ohne dass ich mir den Ellenbogen anstoße, ein Glas Wasser über den Laptop kippe oder das Ohr beim Schlafen breche. Ok, das alles ist mir auch passiert, aber nicht an einem Tag. Sondern schön über die Woche verteilt. Die alltäglichen Neckereien des Lebens eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das Leben eben grad nichts in petto hat, lehne ich mich halt zurück und lese weiter, nämlich &quot;Erinnerungen, Träume, Gedanken von C.G. Jung&quot;. Bei dem passiert wenigstens was.</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lysann.twoday.net/topics/Lageberichte&quot;&gt;Lageberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-26T08:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4722050/">
    <title>Es werde Blutmond!</title>
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    <description>&lt;b&gt;Spontaner Entschluss: Ich stehe morgen um 4 Uhr auf, denn ich will den Blutmond sehen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein kleines Opfer, und ich hoffe der Wettergott bringt auch ein kleines Opfer und zieht die Wolkendecke kurz zurück. Ich finde Himmelsereigisse auf eine unbeschreibliche Weise sehr wichtig. Ich stelle mir vor, wie früher die Menschen die Natur als Propheten sah und fühle auch heute trotz Erklärungen eine innere Ehrfurcht, wenn ich diese Phänomene beobachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einen blutroten Mond und eine nachdenkliche Tasse Tee am Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Irgendwie sind die Wörter kürzer geworden. Beispielsweise &quot;Fenster&quot;. Warum hat es nur so wenig Buchstaben? Ich habe es als langes Wort im Gedächtnis und schaue dann immer, ob ich es nicht doch falsch geschrieben habe. Oder &quot;Hamster&quot;. Woran liegt das nur?</description>
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    <dc:date>2008-02-20T18:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4714824/">
    <title>So irgendwo im irgendwann</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4714824/</link>
    <description>Dienstag...es gibt so einiges zu berichten, doch bin ich von keinem Thema richtig angetan. Und auf kurze Meldungen ohne Zusammenhang habe ich keine Lust. So müsst ihr euch mit diesem mageren Beitrag zufrieden geben - das Ergebnis meiner Abschaltphase. Und wahrlich, selten konnte ich so gut abschalten. Habe sogar die Stufe erreicht, in der ich eine Wand anschauen kann und 5 Sekunden lang das Wort &quot;Wand&quot; in mir klingt. Kein Verkehrslärm in meinem Kopf. Stille auf der Gedankenautobahn. Das ist sehr erholsam und muss genutzt werden solange es geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Beste überhaupt: Zeit zum Lesen! Als erstes war Ralf Isaus &quot;Die Träume des Jonathan Jabbok&quot; dran. Ich lese es zum zweiten Mal, weil ich die guten Ideen in Erinnerung hatte. Der Schreibstil ist nicht erwähnenswert, manchmal sogar eine Spur zu grob. Die Geschichte zieht einen allerdings unerbittlich mit sich und weist originelle Einfälle auf. Jetzt heißt es wieder: Der erste und der letzte Griff gilt dem Buch. Morgens schmökern ist einfach Urlaub. Und ein hoher Stapel weiterer Lektüre wartet vielversprechend neben meinem Bett...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande: Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich eigentlich keinen Film mehr zu Ende schaue. Entweder er langweilt mich, er ist zu vorhersehbar oder in den meisten Fällen: Er wird noch trauriger. Wenn ich den Film schon kenne, halte ich an, bevor der Traummann die Hauptdarstellerin betrügt oder wenn ich spüre, dass jeden Moment der Tiefschlag kommt. Und ich kann mich nicht mehr dazu durchringen, sie weiter anzuschauen. Entweder ich vergesse sie oder ich suche Ausreden. Aber zu wissen, dass etwas noch schlimmer wird, hält mich vom Play-Button fern. Das Gleiche habe ich auch bei manchen Büchern. Als ob ich dadurch das Unglück anhalten könnte.&lt;br /&gt;
Ist das feige? Oder sollte man sich solchen Belastungen stellen?</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T09:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4693188/">
    <title>Die weiße Magie Journalismus</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4693188/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://lh3.google.de/LysannK/R68H6J8rN0I/AAAAAAAAAQA/ttpQCmaPnfQ/s288/The%20Flick%20Chicks%20Movie%20Reviews%20critics%20Vanity%20Fair%202.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt;Ich lerne gerade. Prüfungsfach: Einführung in Journalistik und den Online-Journalismus. &lt;br /&gt;
Das ist auch ganz nett. Wenn mich Journalismus interessieren würde. Doch von Anfang an.&lt;/b&gt;[Vorlesbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Prüfungsstoffes ist beispielsweise die Frage, inwieweit es sinnvoll ist, Journalismus zu studieren. Ähem... Muss irgendjemand anderes seine Studienwahl auch erst auswendig lernen und dann in der Prüfung begründen? Das macht mich skeptisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann die Tatsache, dass ich die ganze Zeit hier lese, schreibe, lerne, was guten Journalismus ausmacht, was für ethische Vorstellungen ein Journalist hat und wie wichtig Journalismus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich kann das ja alles nachvollziehen.&lt;/b&gt; Und ich kann es gerade so lernen. Aber innerlich sträubt es sich doch. &lt;br /&gt;
Ich bin nach Darmstadt gegangen, weil mich PR interessiert. Und PR wird auch irgendwann Teil des Stundenplans werden, aber erst sind wir alle - die Journalisten und die PRler - auf einer gemeinsamen Basis. Daher dieses Fach &quot;für gegenseitiges Verständnis&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tatsache ist: Ich fühle mich wie ein schwarzer Magier, der sich durch das Geschleime der weißen Magie durcharbeiten muss, bevor er endlich Hand an die verbotenen, machtvollen Bücher legen darf.&lt;/b&gt; Wenn überhaupt. Es tut mir leid, dass ich kein große Verpflichtung der Bevölkerung gegenüber fühle, sie über die Machenschaften der Parteien aufzuklären. Ich bin einfach nicht Politik-interessiert. Ich schätze es, dass es Leute gibt, die das gerne machen. Aber ich gehöre definitiv nicht dazu. Und jetzt lese ich diese strahlenden Credos von Wahrhaftigkeit und Meinungspluralität, Unabhängigkeit und weißen Rittern der Freiheit - doch es ist einfach anstrengend - wenn nicht sogar giftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ist an der Wahrheit toll?&lt;/b&gt; Nicht jeder will sie hören, kaum einer teilt die des anderen und wenn jemand wirklich wahr schreiben will, kann er sich kaum einer Sache sicher sein. Klar, die Wahrheit ist notwendig, aber ab und zu kommmt es mir wie Geheuchel vor, diese Ideale, die Wahrheit verbreiten zu wollen und die Menschheit zu befreien. Alles ist Manipulation. Versuch mal eine Meldung zu schreiben ohne Kommentar - ich könnte daran verzweifeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin also kein negativer, desillusionierter Mensch, der der Wahrheit den Rücken zugewandt hat und sich nun den schwarzen Mächten verschrieben hat. &lt;b&gt;Nein, ich liebe das Spiel &lt;/b&gt;der Beeinflußung, der Taktik, der unterschwelligen Botschaften. Ich schaue lieber Werbung als SternTV (jeder, der die Fernbedienung mal an mich verloren hat, weiß es nur zu gut) und nehme alle Werbeprospekte oder Flyer mit, die rumliegen. Eine Spielwiese, ein magisches Land der Worte und Verzauberung, ein ungebrochener Bann der Bilder...alles lernbar...alles vor unseren Augen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Doch ich sitze hier vor der weißen Magie&lt;/b&gt; und lese immer wieder wie ich armen Blinden den rettenden Weg zeigen kann, wie man mit Aufrichtigkeit das Elend der Welt löst und das ist schlicht nicht mein Märchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht habe ich einen kleinen Hang zur Gaunerei, zur List und Tücke, aber ich schätze eine kunstvolle, komplex aufgebaute Wahrheitsvertuschung höher als die plumpe Tatsache. Es ist eine Herausforderung an den Intellekt, an die Menschenkenntnis, die Fantasie....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das musste mal gesagt werden.&lt;/b&gt; Jetzt kann ich friedlich weiterlernen und ich danke für die Aufmerksamkeit!</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-10T13:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4687800/">
    <title>Seitenbänke</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4687800/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://lh5.google.de/LysannK/R6xcdZ2HbPI/AAAAAAAAAP4/baPlB6fZhho/s144/flussfuesse.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt; Wer kann schon sagen wo die Zeit uns hinführt? Immer wieder gehen wir verloren, verschlucken uns an einer Welle oder tauchen unter - manchmal sogar für Jahre.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alte Ankerketten ziehe ich meine Gedanken an die Oberfläche. Manche meiner negativen Gedanken trage ich schon länger als zehn Jahre. Mehr als die Hälfte meines Lebens unnötige, negative Gedanken. Bedenklich. Ich versuche sie zu lösen, sie aufzuschweißen, loszuhämmern, mich freizureden und zerre immer wieder an ihnen. Die Fußfesseln des Verstandes die uns im Gefühlsmeer verankern... Alte Gedankenstrukturen wird man nur sehr schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Lieblingsspruch ist von Diane Arbus: &lt;b&gt;&quot;Die Welt ist voller fiktiver Charaktere, die nach ihren Geschichten suchen&quot;. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Doch wählt man immer sein Lebensgefühl? Wie viel lässt sich ändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle kämpfen sie sich durch das Leben. Man sieht im Kampf auf, schaut zu Seite, wie kommt jener voran?, wie macht er das? und was kommt da auf uns zu? Manchmal habe ich das Gefühl, es ist ein ewiges Schlachtfeld um den Sinn. Für den Sinn kämpfen wir, jeder gegen seinen eigenen Gegner. Die Verzweiflung oft nicht zu wissen, wohin es geht, alle schreien uns ihre widersprüchlichen Erfahrungen zu, doch wir wissen nicht weiter, wissen nicht wohin es geht, warten einfach auf die Küste oder lassen uns treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man wieder ein Stück mehr von sich selbst erkennt, sieht man: Alles wiederholt sich in sich selbst. Wie ein uralter Gedanke sich immer wieder neugebiert, sich in unserem Leben ausdrückt, gelöst werden will, meist jedoch weitergeschoben wird ins nächste Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sitze auf einer Seitenbank der Zeit und schaue dem fließenden Leben zu. Der Fluß offenbart wenig, funkelt wunderschön in der Sonne, lockt uns bis man sich wieder hineinstürzt, egal wie sehr man den Sog verflucht hat und sich die Trockenheit gewünscht.</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Lysann</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-07T23:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lysann.twoday.net/stories/4679236/">
    <title>Zehnspurige, italienische Gedankenautobahnen</title>
    <link>http://lysann.twoday.net/stories/4679236/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://lh5.google.de/LysannK/R6hPWZ2HbOI/AAAAAAAAAPw/UIJtgi8oBaY/s288/verkehrschaos50er.jpg&quot; class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt; Kennt ihr das?&lt;br /&gt;
Plötzlich sitzt ihr mit sechs angefangen Aufgaben da und habt den Überblick verloren.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Bei mir passiert das sehr leicht. Es fängt an, dass ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einen Text übersetze (a)&lt;br /&gt;
und nebenbei interessante Bücher aus dem Online-Büchereikatalog heraussuche (b)&lt;br /&gt;
beim Text übersetzen (a) dann ein Wort nachschlagen muss --&gt; Leo (c)&lt;br /&gt;
dabei auf ein andere Wort stoße, dass ich zuvor (!) schon im Etymologielexikon nachschlagen wollte und jetzt darin weitersuche (d)&lt;br /&gt;
aber dann kommt mein Mitbewohner herein und will Einkaufen gehen (e)&lt;br /&gt;
weil er aber noch ein wenig Zeit brauchte, um sich umzuziehen, habe ich noch nach Bildern aus dem Film &quot;The Mummy Returns&quot; geschaut (f), da mir dort die Frauenkampfszene sehr gut gefällt.&lt;br /&gt;
Jetzt komme ich vom Einkaufen zurück und beantworte eine Mail von einer Freundin (g)&lt;br /&gt;
aber nicht ohne zuvor nach dem Lied gesucht zu haben, dass mir im Auto auf dem Weg zum Einkaufen so gut gefallen hat, nämlich &quot;Don&apos;t talk just kiss&quot; von Right Said Fred (h)&lt;br /&gt;
und ändere danach die von meiner Freundin angesprochene Stelle (g) in meinem Blog (i)&lt;br /&gt;
und überlege ob ich allgemein den Aufbau ändern sollte und google nach Ideen (j)&lt;br /&gt;
und beim Essen nebenher von Datteln sehe ich wieder das nachgeschlagene Wort (c) erinnere mich wieder an die Etymologie (d) und frage mich, was ich eigentlich bevor all diese Zwischeneinfälle kamen eigentlich machen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls erklärt dies das Phänomen, dass ich abundzu bis zu 10 Tabs offen habe, vier offene Bücher um mich herum gestapelt, mehrere Notizettel in verschiedenen Stadien an allen möglichen Stellen kleben habe und zwischendrin verstreut Tee und Litschis stehen. Nicht zu vergessen, den Einkaufskorb (k), die noch offene Frage, ob ich mir was kochen soll (m) und mein Mitbewohner, der mir die Rechnung gibt, die ich bitte überweisen soll (n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, das sind keine sechs offenen Aufgaben, die ich gerade auf meiner zehnspurigen, italienischen Gedankenautobahn zu  koordinieren versuche - das sind &quot;n&quot; - also 14 + momentan Blog schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aber um ehrlich zu sein: &lt;/b&gt;Wenn ich nur eine Aufgabe hätte, würde ich sie nicht machen, weil es mir zu langweilig wäre...</description>
    <dc:creator>Lysann</dc:creator>
    
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